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Atemschutzfortbildung mit mobilen Rauchverschlüssen und Wärmebildkameras

Atemschutzunterweisung

(OS) Neuanschaffungen aus dem Bereich Atemschutz stand am vergangenen Freitag auf der Tagesordnung der diesjährigen Unterweisung der Atemschutzgeräteträger. Bei der zentralen Veranstaltung der Feuerwehren der Gemeinde Rimbach standen zwei nützliche Helfer im Fokus der Mannschaft: die mobilen Rauchverschlüsse zur Verhinderung der Rauchausbreitung und die neuen Wärmebildkameras.

Zu Beginn begrüßte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Michael Merker die anwesenden Feuerwehrfrauen und –männer im Feuerwehrhaus in Lauten-Weschnitz/Mitlechtern. In der rund zwei Stunden dauernden Unterweisung wechselten sich Theorie und Praxis ab, so dass nach einem langen Arbeitstag keine Müdigkeit aufkommen konnte.

Zunächst standen die mobilen Rauchverschlüsse auf dem Programm. Nach der Vorstellung durch Heiko Meister ging es an die praktische Umsetzung in Kleingruppen. Dabei hatte jeder Geräteträger die Möglichkeit, die Bedienung zu üben und erste Erkenntnisse zu sammeln. Schnell wurde klar, dass auch beim Einsatz der Rauchverschlüsse ein umsichtiges Handeln erforderlich ist und die Einhaltung der Einsatzgrundsätze weiterhin erforderlich ist. Alle Rimbacher Feuerwehren verfügen nun über mobilen Rauchverschlüsse, um so eine unkontrollierte Rauchausbreitung im Gebäude zu vermeiden. Unser Ziel muss es sein, eine Ausbreitung des Schadens nach unserem Eintreffen am Einsatzort zu verhindern. Dazu zählt auch die Rauchausbreitung im Gebäude, so Heiko Meister bei seiner Vorstellung der neuen Hilfsmittel.

Nach der Praxis folgte wieder ein theoretischer Block, wobei die Vorstellung der neuen Wärmebildkameras auf großes Interesse stieß. Mit der Einweisung in die neue Technik verfügt nun jede Wehr über eine Wärmebildkamera der Firma FLIR. Im anschließenden praktischen Teil wurde die Handhabung trainiert. So musste jeder Atemschützer Temperaturen von brennenden oder erwärmten Gegenständen bestimmen und eine Person in der verdunkelten Umkleide des Feuerwehrhauses suchen. Auch die Tücken der Technik durch Abschirmung, Reflexion und Spiegelung wurden vor Augen geführt, um so die Atemschützer bestmöglich für bevorstehende Einsätze vorzubereiten.

Die mobilen Rauchverschlüsse und Wärmbildkameras sind wertvoll Hilfsmittel für die Brandbekämpfung und Personensuche. Alle Feuerwehren der Gemeinde verfügen über diese Ausrüstung und können autark oder gemeinschaftlich einen Einsatz abwickeln. Die beiden Neuerungen basieren auf unserem Konzept einer einheitlichen und bedarfsgerechten Ausstattung der Feuerwehren der Gemeinde, meint Oliver Spreng.