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Alarmübung am ev. Kindergarten in Rimbach

Alarmübung

(OS) Ein Szenario, das sich niemand wünscht, probten die Feuerwehren der Gemeinde Rimbach mit einer Alarmübung am Freitagabend. Ein Brand war im mittlerweile leerstehenden Gebäude des evangelischen Kindergartens ausgebrochen. Drei Personen, darunter ein Kleinkind, wurden im dem verrauchten Gebäude vermisst. Das Übungsobjekt hat sich auf Grund der Bauarbeiten angeboten, erklärte Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Merker und Bürgermeister Holger Schmitt beobachtete er die Übung. Ein Brand in einer öffentlichen Einrichtung mit vielen Personen, speziell mit Kindern, verlangt von den Brandschützern ein umsichtiges und schnelles Handeln. In der Nachbesprechung wurden den Einsatzkräften eben diese Eigenschaften im vollen Umfang bescheinigt.

Als die ersten Fahrzeuge mit Einsatzleiter Frank Faust an der Einsatzstelle eintrafen, drang der Rauch aus der Nebelmaschine bereits aus allen Löchern. Die offene und verwinkelte Bauweise mit Zwischenebenen erforderte eine große Anzahl an Atemschutzgeräteträgern zum Absuchen des Gebäudes. Aus diesem Grund wurden fiktiv weitere Feuerwehren alarmiert. Die enge Zufahrt und Platzverhältnisse vor dem Eingang beschäftigten die Einsatzleitung zudem hinsichtlich der Fahrzeugaufstellung. Die Wasserversorgung stellten die Feuerwehren aus der Weschnitz her. Quer durch die Ortsmitte lagen daher die Schläuche bis zur vermeintlichen Brandstelle. Im realen Fall würde sich dieses Vorgehen sicherlich wiederholen.

In seinen Grußworten dankte Bürgermeister Holger Schmitt den anwesenden Brandschützern für deren Einsatz und Engagement. Die Feuerwehren arbeiten Hand in Hand zur Abwendung von Gefahren und Katastrophen. Übungen, wie diese am Freitagabend, liefern wichtige Erkenntnisse für diese Aufgabe.

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