header.jpg

Rimbacher Herbst

(OS) Zur „Sonderschau der Hilfsorganisationen“ lud der WVV Rimbach die Besucher des Rimbacher Herbst in den Brehmergartenweg ein. Dort präsentierten sich neben den gemeindlichen Feuerwehren und dem DRK Ortsverband Rimbach auch das THW, die Polizei und die Rettungshundestaffel Bergstraße.

Gemeinsam rücken diese Organisationen im Ernstfall aus, um Hilfe zu leisten. Am Sonntag standen die Mitglieder den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Die zahlreichen Fahrzeuge am Straßenrand boten Einblicke in die Ausrüstung der Organisationen. Unter den großen Pavillons fanden die Besucher einen trockenen und informativen Ort zum Fragen und Fachsimpeln.

Zwei Vorführungen von Feuerwehr, DRK und Rettungshundestaffel demonstrierten anschaulich das Leistungsspektrum der Retter und ihrer Hunde. Mit einer Fettexplosion wiesen die Brandschützer auf die Gefahren einer falschen Löschmethode hin. Der Feuerball schraubte sich in den Himmel und jedem Besucher wurde klar, dass ein solches Inferno in der heimischen Küche gravierende Folgen für Mensch und Haus haben würde. Ruhe bewahren, Eigenschutz beachten und wenn möglich die Pfanne mit einem Deckel schließen, lauteten daher die mahnenden Worte der Feuerwehrleute. Das konstruierte Szenario für diesen Nachmittag machte den Einsatz der Rettungshunde erforderlich. Gleich mehrere Personen wurden in Folge der Fettexplosion vermisst. Das Team der Rettungshunde Bergstraße zeigte eindrucksvoll, wie schnell und effektiv die Vierbeiner arbeiten, welche Hindernisse sie dabei überwinden und wie umfangreich die Arbeit der Gruppe ist. Mit lautem Bellen machten die Hunde auf die vermissten Personen aufmerksam, so dass der DRK Ortsverband Rimbach die Verletzten rettungsdienstlich versorgen konnte. Mit nützlichen Tipps zum Thema Verbrennungen informierten die Ehrenamtlichen die Besucher. Es muss ja nicht immer die lebensbedrohliche Verletzung sein, gab Pascal Pöhler dabei einen Auffrischungskurs in der Ersten Hilfe.

Mit einer aktionsreichen und informativen Sonderausstellung bewiesen die Hilfsorganisationen, dass sie gemeinsam für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind.