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Kameradschaftsabend der FFW Rimbach

Kameradschaftsabend_riba

(OS) Quasi „Ausverkauft“ war der diesjährige Kameradschaftsabend der Feuerwehr Rimbach. Kreisbrandmeister Reiner Agostin freute sich daher auch in seinen Grußworten im Rahmen der Ehrungen über eine intakte Feuerwehrfamilie. Von Klein bis Groß waren die Plätze im Saal im Feuerwehrehaus restlos besetzt. Die musikalische Eröffnung durch den Spielmannszug sorgt gleich zu Beginn für strahlende Gesichter unter den Besuchern. Beim Soloauftritt der jungen Schlagzeuger und Trommler konnte sich ein jeder von der zukunftsweisenden Nachwuchsausbildung überzeugen.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Wehrführer Michael Kadel und einem reichhaltigen Buffet überreichte Kadel im Beisein von Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener, Kreisbrandmeister Reiner Agostin und dem stellvertretenden Wehrführer Frank Faust zahlreiche Ehrung.  Aus den Reihen der Einsatzabteilung erhielt Andreas Neber das hessische Brandschutzehrenzeichen in Silber für 20 Jahre aktiven Dienst. Eine Dekade länger stellen sich bereits Frank Schmitt und Stefan Böhm in den Dienst für die Allgemeinheit. Für ihr Engagement wurden sie seitens des Feuerwehrvereins zu Ehrenmitgliedern ernannt. Seit 40 Jahren ist Bernd Schäfer fester Bestandteil der Rimbacher Einsatzkräfte. Gemeinsam mit Bastian Weisener erhielten alle Geehrten ebenfalls eine Prämie des Landes Hessen für ihren Einsatz.

Roland Ritter übernahm als Kreisstabführer die Ehrungen der Mitglieder des Spielmannszuges. Aus deren Reihen wurde Aktas Merve für ihre 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Seit 30 Jahren sind Nadja Hölzing und Stefanie Roth aktive Musiker. Petra Fuhr und Marion Kohl weisen bereits eine 40-jährige Musikerkarriere auf und wurden von Roland Ritter für ihren unermüdlichen Einsatz belohnt.

Stimmungsvoll und abwechslungsreich führte Rudi Kadel im Anschluss durch das Programm. Dass er für sein Amt als ehrenamtlicher Gerätewart bei der Feuerwehr qualifiziert ist, bewies Guido Barke beim Schätzspiel der Jugendfeuerwehr. Dabei galt es, das Gesamtgewicht eines mit Wasser gefüllten Standrohres zu schätzen. Der regelmäßige und geübte Umgang mit der Armatur brachte Barke den entscheidenden Vorteil. Über weitere Gewinne durften sich die Teilnehmer der Tombola freuen. Viel Geschick war beim Spiel der Jugendfeuerwehr gefragt. Hierbei mussten Kronkorken von Mausfallen gesammelt werden, bevor diese zuschnappten. Mit verbundenen Augen schützte ein dicker Handschuh die Spieler vor den schmerzhaften Fallen. Mit einem weiteren Beitrag blickten die Jugendbetreuer bilderreich auf die vergangenen Jahre zurück. Eine Geschichte aus der Schulzeit trug Rudi Kadel zum Abschluss in Reimform vor. Im herbstlich geschmückten Saal ließ die Feuerwehrfamilie den Abend in geselliger Runde ausklingen.