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1971-1980

Die ersten beiden Atemschutzgeräte wurden 1971 angeschafft. In den siebziger Jahren wurde eine starke Zunahme der Lehrgangsteilnehmer verzeichnet. Die Zahl der jährlichen Feuerwehrübungen wurde unter Adam Geiß von früher sechs auf nunmehr zehn erhöht.

Am 15. April 1971 ist die Wehr zu einem Zimmerbrand im Gasthaus "Zum Laternchen" ausgerückt.

1972 jährte es sich zum 25. Mal, daß Nikolaus Bangert das Amt des Schriftführers und Rechners übernommen hatte.

Trotz der Eingliederung der Gemeinde 1972 nach Rimbach konnte die Freiwillige Feuerwehr Zotzenbach ihre Selbständigkeit bewahren.

Nur kurz währte die Ruhe der Brandschützer am 28. Oktober 1973. Nur wenige Stunden nach der Abschlußübung im Steinbühl ertönten mitternächtlich die Sirenen. Der Anlaß hierzu war ein Dachstuhlbrand beim Anwesen Schütz in der Sportplatzstraße, welcher rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Löscharbeiten wurden durch starken Frost erheblich erschwert. Nach dem Einsatz war ein beträchtlicher Teil der Sportplatzstraße eine einzige Eisbahn.

Beim Scheunengroßbrand auf dem Kreuzberghof am 16. August 1975 war unsere Wehr ebenfalls im Einsatz.

Im Jahre 1977 wurde die gesamte Ortsdurchfahrt neu ausgebaut. Bürgersteige wurden angelegt und im Fahrbahnbereich ein neuer Asphaltbelag eingebaut. Ausgenommen hiervon wurde der Ortskern auf einer Länge von ca. 300 m. Den Politikern ist es seither nicht gelungen, für den Ausbau dieser Teilstrecke im Einklang mit der Bürgerschaft einen trag- und durchsetzungsfähigen Kompromiß zu finden.

Höhepunkt des Jahres 1977 war für die gesamte Gemeinde die 1100-Jahr-Feier. Die Feuerwehr, und hier Hans Peter Galfe, wurden mit der Planung und Organisation eines Festzuges beauftragt. Aufgrund umfangreicher Arbeiten gelang es, am 11. September 1977 den Festzug starten zu lassen. Er umfaßte 34 Zugnummern und war hinterher in der Presse als Glanzleistung bezeichnet worden.

Im gleichen Jahr wurden erste Preisangebote für eine neue Fahne eingeholt. Im April 1978 stellte der spätere Fahnenlieferant, Herr Buri, einige Exemplare vor. Die Kosten wurden mit 4.500 DM beziffert. Die Fahnenweihe erfolgte zum 85jährigen Bestehen, welches im August 1979 gefeiert wurde. Dazu wurde auf dem ehemaligen Sportplatz ein großes Festzelt aufgestellt. Das Fest fand bei der Bevölkerung großen Anklang.

Ende 1979 wurden die ersten drei Handsprechfunkgeräte angeschafft. Auf deren Einsatz zu verzichten, ist heute nicht mehr denkbar.

Etwa 1980 wurde die Wassergewinnung in dem Gewann "Finsterklingen" eingestellt. Die landwirtschaftliche Nutzung im Quellbereich ließ eine weitere Wassernutzung nicht mehr ratsam erscheinen. Der Behälter in der "Welseck" hatte somit in den letzten Jahren nur noch die Funktion eines zusätzlichen Vorratsbehälters als Ergänzung zum größeren Behälter in der "Hässelshall". Um eine erforderliche Sanierung des Behälters in der "Welseck" aus Kostengründen zu vermeiden, wurde dieser zum Jahresende 1993 vollkommen außer Betrieb gesetzt.