Großübung der Feuerwehren an der Dietrich-Bonhoefer-Schule

(OS) Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren und des Rettungsdienstes waren am Samstagmittag in Rimbach zu sehen und zu hören. Grund für deren Einsatz war eine realitätsnahe Übung an der Realschule in Rimbach. Dort war in Folge eines missglückten Chemieversuchs zahlreichen Schülern der Fluchtweg abgeschnitten, so dass sie durch die Feuerwehr gerettet werden mussten.

An der Großgemeindeübung der Feuerwehren Rimbach nahmen an diesem Nachmittag auch die Kameraden aus Mörlenbach mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug teil. Der DRK OV Rimbach bekam zusätzlich Unterstützung aus Mörlenbach und dem Gorxheimertal. Während die ersten Löschfahrzeuge und die Drehleiter das Schulgebäude direkt ansteuerten und die Menschenrettung einleiteten, begannen weitere Kräfte mit dem Aufbau einer Wasserversorgung aus der Weschnitz. Die Einsatzkräfte an der Schule retteten 18 Kinder über die Drehleiter, Steckleitern und sicheren Fluchtwegen aus dem Gebäude. Hierbei war die Kommunikation der einzelnen Gruppen von besonderer Bedeutung. Daher gliederte die Einsatzleitung frühzeitig einzelne Abschnitte, um die Lage im Griff zu haben. Neben der Feuerwehr verantwortete der Rettungsdienst die Verletztenversorgung als eigenen Abschnitt. Bei der Vielzahl an verletzten Kindern war schnelles und gezieltes Handeln notwendig. Das Löschwasser zur Brandbekämpfung wurde neben den gebäudenahen Hydranten auch aus der Weschnitz an die Schule gepumpt. Hierbei wurde erstmals eine neue „Unterführung“ unter der B38 eingesetzt. Ein Rohr unter der vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße macht das aufwendige Verlegen und Sichern von Schläuchen über die Fahrspuren überflüssig.

In der abschließenden Nachbesprechung dankten Bürgermeister Holger Schmitt und Gemeindebrandinspektor Michael Merker allen anwesenden Einsatzkräften von DRK und Feuerwehr. Übungen sind notwendig für den Ernstfall und decken Verbesserpotenziale auf, so Schmitt. Das Zusammenspiel der einzelnen Wehren habe reibungslos funktioniert. Hierzu trage neben dem Ausbildungsstand der Einsatzkräfte auch das vorhandene Material bei, wies Michael Merker hin. Kreisbrandmeister Reiner Agostin beförderte zum Abschluss den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Christian Kloth zum Brandmeister und überreichte ihm die Beförderungsurkunde.

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