Jahreshauptversammlung Feuerwehr Rimbach 2019

(OS) Neue Wege geht die Freiwillige Feuerwehr Rimbach mit den Beschlüssen der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Versammlung stimmte einstimmig für die Eintragung des bestehenden Feuerwehrvereins in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht Darmstadt. Die Satzung und die Vorstandsmitglieder wurden ebenso von den anwesenden Mitgliedern bestätigt.

Der Spielmannszug eröffnete die Jahreshauptversammlung mit rhythmischen Musikstücken aus ihrem Repertoire. Wehrführer Frank Faust begrüßte unter den Anwesenden Bürgermeister Holger Schmitt sowie die Gemeindebrandinspektoren Michael Merker und Christian Kloth.

In seinem Jahresbericht dankte Faust allen aktiven Einsatzkräften für deren Engagement und Einsatzbereitschaft. Er erinnerte an 28 Einsätze der Wehr, darunter ein Großbrand in Grasellenbach und zwei PKW-Brände. Bei 21 Übungen bildeten sich die Brandschützer zudem fort.

Jugendwart Kim Janske wies in seinem Jahresrückblick auf die erfolgreichen Abnahmen der Jugendflamme Stufe 1 und 2 hin. Die Jugendlichen haben sich für die Prüfungen intensiv vorbereitet und mit sehr guten Leistungen bestanden. Höhepunkte im Kalender der Jugendfeuerwehr waren das Kreiszeltlager und der Berufsjugendfeuerwehrtag. Die Jugendbetreuer haben zudem in Eigenregie den Jugendraum renoviert.

Stabführerin Stefanie Roth zeigte sich stolz über die stabilen Mitgliederzahlen im Spielmannszug. 28 Spielleute absolvierten zahlreiche Auftritte und Umzüge. Dabei hob Roth auch die wachsende Zusammenarbeit mit den Musikzügen aus Wald-Erlenbach und Wald-Michelbach hervor. Diese Kooperationen seien zunehmend wichtig und ermöglichen Auftritte wie beim Rimbacher Pfingstmarktumzug mit 52 Spielleuten.

Hans-Erich Schuch als Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung wusste von monatlichen Treffen im Feuerwehrhaus zu berichten. Ein Besuch im Oldtimermuseum in Zotzenbach weckte viele Erinnerungen an die beliebten Fahrzeuge vergangener Jahre.

Mit drei Mannschaften nahm die Wehr am Kreisentscheid der Bergsträßer Feuerwehren teil. Wettkampfchef Björn Schmitt blickte mit gemischten Gefühlen auf erzielten Leistungen. Positiv bleiben die bestandenen Einzelabzeichen in Erinnerung. Das Abschneiden der Mannschaften soll Ansporn und Motivation für die kommende Wettkampfsaison sein, so Schmitt.

Ein neues Brand-/Rauchhaus und eine neue Telefonanlage erneuern die Unterrichtsmaterialien der Brandschutzerzieher. Frank Schmitt berichtete von drei Ganztagesveranstaltungen in den Kindertagesstätten und in der Grundschule. Bei einem Besuch der Berufsfeuerwehr Frankfurt tauschten sich die Rimbacher Brandschützer mit den hauptamtlichen Kollegen aus. Dabei wurde deutlich, dass das Rimbacher Konzept allen aktuellen Standards entspricht.

In seinem Kassenbericht stellte Jan Bechtel die Ein- und Ausgaben des Vereins gegenüber. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm im Anschluss eine einwandfreie Buchführung, sodass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Mit der Erfüllung der notwendigen Lehrgänge und Dienstjahre erhielten Stephan Hinsch (Feuerwehrmann), Kim Janske (Hauptfeuerwehrmann) und Jan Bechtel (Oberlöschmeister) ihre Beförderungen aus den Händen der Gemeindebrandinspektoren.

Bürgermeister Holger Schmitt danke Philip Breisch (10 Jahre) und Matthias Schneider (40 Jahre) für ihren aktiven Dienst in der freiwilligen Feuerwehr.

Nach einer kurzen Pause folgte die Rechtsformänderung des Feuerwehrvereins hin zu einem eingetragenen Verein. Nach der Vorstellung der Satzung wurde diese einstimmig von der Versammlung angenommen. Der Feuerwehrverein wird zukünftig von Frank Schmitt und Oliver Spreng als Vorsitzende geleitet. Ihnen stehen Jan Bechtel als Kassenwart und Thomas Dörr als Schriftführer zur Seite. Als Beisitzer wurden Christian Kloth und Stefan Schuch gewählt.

Mit der personellen Neuausrichtung und der Eintragung des Vereins stellt die Feuerwehr Rimbach die Weichen für die Zukunft.

 

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