Der Oktober wird heiß!

Atemschutzgeräteträger(OS) Heiße Tage im Oktober versprechen die Organisatoren und Ausbilder der Feuerwehren Rimbach und Mörlenbach ihren Atemschutzgeräteträgern. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit haben die gemeindlichen Feuerwehren ein Ausbildungswochenende für ihre Atemschutztrupps entwickelt.

Im Einsatzfall sind es die Atemschutzgeräteträger, die einem Brand am nächsten kommen. Dabei gilt es, Einsatzgrundsätze umzusetzen, Risiken sekundenschnelle abzuschätzen und das richtige Vorgehen zu wählen. Der Eigenschutz hat dabei höchste Priorität und doch ist gerade bei einer Menschenrettung die Grenze manchmal schwimmend. Neben dem taktischen und verantwortlichen Vorgehen müssen Atemschützer ihre Ausrüstung wortwörtlich blind beherrschen. Denn die fast 20 Kilogramm schwere Ausrüstung ist nur dann ein wirksamer Schutz, wenn sie ordnungsgemäß getragen wird. Zudem bieten die neuesten Hohlstrahlrohre viele Einstellungsmöglichkeiten, die im Ernstfall zum Löscherfolg beitragen. All diese Ausbildungsinhalte haben die Feuerwehren dazu bewogen, ein realitätsnahes Training anzubieten.

Neben der ganzjährlichen Standortausbildung organisieren die Feuerwehren der Gemeinden Rimbach und Mörlenbach vom 04. bis 06. Oktober eine sogenannte Heißausbildung. An drei Tagen können die Geräteträger in einem gasbefeuerten Brandcontainer ihre Grenzen ausloten. Der Container ist auf einem Sattelauflieger verlastet und verfügt über verschiedene Räume und Zugänge, so dass mehrere Szenarien geübt werden können. Unter kontrollierten Bedingungen können die Atemschützer verschiedene Brandstellen löschen und sich vor einer Rauchgasdurchzündung (sog. Flash-Over) schützen. Natürlich wird auch die Hitze eine Rolle spielen, sodass Mannschaft und Material gleichermaßen gefordert sind. Die Durchgänge werden von eigenen Trainern beobachtet und im Anschluss analysiert. Zudem unterstützt ein erfahrener Trainer des Herstellers und sorgt für heiße Temperaturen im Feuerhaus.

Die Feuerwehren aus Rimbach und Mörlenbach danken den Gemeinden für die finanzielle Unterstützung dieser wichtigen Fortbildung. Gemeinsam können sie die Anlage voll ausnutzen und ihre Einsatzkräfte auf Brandereignisse optimal vorbereiten.

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